Der Jump-Day 2016 jumpday2016004 jumpday2016006 jumpday2016011 jumpday2016015 jumpday2016018 jumpday2016030 jumpday2016037

Wenn ein starkes Netzwerk erstmal kreativ ins Rollen kommt

Patenschaft des Marketing-Clubs Weser-Ems mit PLAY HANDBALL ZA in Südafrika.

Am Dienstag, den 14. Juni 2016, gab es einen „jump“ durch ganz Deutschland. In diesem Jahr stand der JuMP-Day unter dem Thema Real Time Marketing. Ziel ist es gewesen, an einem Tag deutschlandweit ein Thema zu fokussieren, das alle JuMP-Kreise in unterschiedlicher Art und Weise interpretieren und gestalten. Gleichzeitig sollten alle JuMP über die sozialen Netzwerke von ihrer Veranstaltung vor Ort berichten, um eine hohe Aufmerksamkeit zu erzielen. Die JuMPs (Junior Marketing Professionals) des Marketing-Club Weser-Ems e. V. haben ihr Netzwerk genutzt und das Projekt PLAY HANDBALL ZA in Kapstadt unterstützt.

22 kreative Köpfe haben sich am Dienstagabend in den Räumlichkeiten von OPEN KNOWLEDGE GmbH getroffen und unter dem deutschlandweit vorgegeben Thema Real Marketing eine Konzept für die Organisation PLAY HANDBALL ZA in Kapstadt erarbeitet. PLAY HANDBALL ZA ist eine Sport und Entwicklungsorganisation in Südafrika mit dem Fokus auf die Teamsportart Handball. Handball wird hier als Instrument genutzt, um Kinder- und Jugendlichen in ihren Sozialkompetenzen zu stärken, und über Themen wie Gesundheit, Umweltschutz und Gleichstellung aufzuklären. 

Nicola Scholl, Gründerin von PLAY HANDBALL ZA, wurde zu Beginn des JuMP-Days live per Skype aus Kapstadt dazu geschaltet und hat die JuMPs des Marketing-Clubs Weser-Ems erst einmal persönlich begrüßt und mit ihrer Leidenschaft und Begeisterung abgeholt. Als gebürtige Oldenburgerin, welche als ehemalige Handball-Bundesliga-Spielerin mit Handball aufgewachsen ist kennt sie die Vorteile, welche die Sportart bietet. „Auf dem Sportfeld sind wir alle gleich. Sport verbindet, schafft den Freiraum für persönlichen Wachstum und vermittelt Aufgeschlossenheit & Toleranz.“

Unter der Leitung von den zwei Moderatoren das Abends, Nicola Bärwinkel und Jan Grevé, konnten die Teilnehmer durch eine kleine Sporteinheit zu Beginn selbst erfahren, wie kommunikativ und bindend eine Mannschaftssportart sein kann. Als ein Highlight des JuMP-Days erhielten die deutschlandweit zugeschalteten JuMP-Kreise noch einen 15-minütiger Keynote von Carsten Lackner, Performance Marketing Manager bei der L'Oréal Deutschland GmbH, per Periscope zum Thema der Bedeutung des Real-Time Marketings in der heutigen Zeit.
Im Anschluss haben die Teilnehmer dann in einem 2-stündigen Workshop die Aufgabenstellung bearbeitet. Gesucht worden ist ein Kickoff für ein Fundraisingformat, dass PLAY HANDBALL ZA selbstorganisiert umsetzen kann, so dass dieser ein jährliches Budget von 100.000 € zur Verfügung steht. Bei der Bearbeitung der Aufgabenstellung wurden viele Aspekte und Möglichkeiten diskutiert, um die bestmögliche Lösung für dieses Projekt zu finden. Herausgekommen ist kein direktes Konzept, welches an die Gründerin Nicola Scholl übergeben werden konnte, sondern vielen kleine Pakete und Bausteine, die längerfristig dabei helfen sollen, dass anvisierte Ziel von 100.000 € zu erreichen und so den Erhalt der Organisation sicherzustellen.

„Bei der Bearbeitung der Fragestellung ist schnell klar geworden, dass allein jeder Teilnehmer so viele Ideen und Kompetenzen mit einbringen kann, dass wir es in einem konkreten Konzept gar nicht definieren können“, so Mareike Juds, stellvertretende JuMP-Sprecherin des Marketing-Clubs. „Deshalb haben wir alles in Aufgabenpakete verpackt und Nico angeboten, dass die JuMPs des Marketing-Clubs ihr zukünftig quasi als „Agentur“ mit ihren Kompetenzen und Know-how zur Verfügung stehen werden.“
Helmut Loerts-Sabin, Präsident des Marketing-Clubs und Eric Romba, Geschäftsführender Vorstand, waren sofort begeistert von der Idee. „ Der Marketing-Club Weser-Ems versteht sich zukünftig als Pate von PLAY HANDBALL und wird das bestehende Netzwerk und die Kompetenzen innerhalb des Clubs zur Verfügung stellen und nutzen, um die Organisation langjährig zu unterstützen und nach vorne zu bringen“, so Eric Romba.