Aktuelles 2018

JuMPs und Werner zu Jeddeloh im Gespräch mcwe_jumps-lux-lamingespraech_01 mcwe_jumps-lux-lamingespraech_02 mcwe_jumps-lux-lamingespraech_03 mcwe_jumps-lux-lamingespraech_04 mcwe_jumps-lux-lamingespraech_05 mcwe_jumps-lux-lamingespraech_06 mcwe_jumps-lux-lamingespraech_07

"Mein rückblickender beruflicher Rat an mich selber? Cool bleiben" (Werner zu Jeddeloh)

JuMPs und Werner zu Jeddeloh beim Kamingespräch

Wenn ein alter Hase wie Werner zu Jeddeloh von seiner beruflichen Laufbahn erzählt dann lauschen und fragen junge Füchse des Marketing-Club Weser-Ems e.V.. Auf eine spannende Austauschreise über die eigene Entwicklung, berufliche Entscheidungsgrundlagen und wie man sich auf Veränderungen im Leben einlässt, darüber haben sich dreizehn junge JuMPs mit Werner zu Jeddeloh beim JuMP-Event "Alter Hase trifft junge Füchse" im LUX Barkultur und Grillkunst begeben.

Das Format „Alter Hase trifft junge Füchse“ ermöglicht es jungen Marketeers der Region, in einem Kamingespräch mit einer erfahrenen Persönlichkeit der Region in einen Erfahrungsaustausch mit wertvollen Tipps für Junior Marketing Professionals zu treten. In diesem Jahr stand Werner zu Jeddeloh den jungen JuMPs Rede und Antwort. Werner zu Jeddeloh war 25 Jahre lange Geschäftsführer bei BÜFA. Heute ist er ehrenamtlicher Vorstandsvorsitzender des Vereins "pro:connect" - Integration durch Bildung & Arbeit e.V.
Auf die eingehende Frage, wie sein beruflicher Werdegang verlief, agil oder doch geplant, antwortete Herr zu Jeddeloh eher geplant. Als wichtigen Tipp kann er allerdings mit auf den Weg geben, dass das Leben nicht immer so geplant läuft wie man denkt. So auch bei ihm. Situationen haben sich ergeben und er hat sie ergriffen. Grundsätzlich ist eine solide Ausbildung, ein solides Studium seiner Meinung nach gut, regelmäßige Weiterbildungen notwendig, aber eine Spezialisierung kann einfach den entscheidenden Vorteil liefern. „Bei mir war es, dass ich Platt schnacken konnte“, erzählt zu Jeddeloh mit einem Schmunzeln. In seinem ersten Job in der Agrawirtschaft kam genau dies gut an und er hatte neben seiner Vertriebskompetenz einen speziellen Draht zu den Kunden.
Doch was ist seine persönliche Kompetenz, mit der er auf 25 Jahre als Geschäftsführer der BÜFA zurückblicken kann? „Für mich war es immer wichtig, Erfolge gemeinsam im Team zu feiern und allen ein grundsätzliches betriebswirtschaftlichen Verständnis zu vermitteln“, so zu Jeddeloh. So hat auch der Betriebsrat regelmäßig von ihm transparente Einblicke in die Finanzen und die Buchhaltung des Unternehmens bekommen umso besser über zukünftige und teils notwendige Entscheidungen sprechen zu können. Und in der Zusammenarbeit mit Mitarbeitern und Führungskräften? Hier hat er das „VVE-Prinzip“ für sich als Werteprinzip entworfen: Vertrauen schenken, Verantwortung übergeben und Entscheidungsbefugnis erteilen. Gerade in einem familär geführten Unternehmen wie BÜFA ist dieses Prinzip gut angekommen und es konnten gemeinsam Erfolge produziert und gefeiert werden.
Den teilnehmenden JuMPs des Kamingesprächs empfiehlt Herr zu Jeddeloh, nicht alles zu Ernst zu nehmen und Situation so zu nehmen, wie Sie kommen. Und vor allem ist eine grundsätzliche, positive geistige Grundhaltung der Schlüssel für ein erfolgreiches, glückliches Leben, sowohl privat als auch beruflich.
Auf die abschließende Frage, welchen Rat er sich mit 95 Jahre alt auf einem Stuhl sitzend geben würde antwortet Herr zu Jeddeloh prompt: „Cool bleiben und Situationen und Entscheidungen entspannter angehen!“